Synthesizer Selbstbau: Mini-Moog Retro-Sound mit modernen ICs  (Review, 10.10.2017)

In den Kreisen der Freunde elektronischer Klänge erfreuen sich analoge Synthesizer, modular oder nach dem Vorbild des Mini-Moog, immer noch großer Beliebtheit. Die folgende Beschreibung beweist, dass man zum Selbstbau solch eines Synthesizers weder exotische Komponenten noch eine dicke Brieftasche braucht. Ein musikalisches Gehör, viel Erfahrung im Bau elektronischer Schaltungen und ein wenig Fingerspitzengefühl sollte man allerdings schon mitbringen, wenn man das im Bild links gezeigte Gerät nachbauen möchte.

 

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Zeitschrift MAKE des Heise-Verlags, die das hier gezeigte Gerät in ihrer Oktober-Ausgabe 2017 ausführlich beschrieben hat:

 

https://cms.e.jimdo.com/app/s4572a69308092297/pa8baacc44d06afbc/?cmsEdit=1

 

Zu den detaillierten Erläuterungen der einzelnen Module 

 

 

 

 

Empfohlene Modulkombinationen zum Selbstbau eines Kompaktgerätes

 

Variante 1 (Bild oben)

 

Bei beiden Varianten bleibt der linke Teil, also der Teil, der für die Tonerzeugung zuständig ist, gleich:

 

Externe Einheiten:
MIDI-Keyboard mit ggf. MCV4-Unit (Doepfer)

 

Hier erhältliche Einheiten:
Netzteil (1), Retrigger (2), LFO (3), Expo-Konverter (4),  Dual VCO (5)

 

Rechter Teil: Klangerzeugung

 

Kombinierte VCA-VCF-Platine (10)

 

 

Variante 2 (Bild unten)

 

Linker Teil wie Variante 1, Rechter Teil (Klangformung):

 

2 x ADSR (Hüllkurvengenerator, 6)

 

VCA, Noise, Mischer-Platine (7)

 

VCF-Plaine (8 bzw. 9)

 

Bei der Wahl von 9 ist noch ein dritter Hüllkurvengenerator erforderlich.

 

 

 

 

Bei Fragen oder Interesse an Platinen zu den beschriebenen Modulen wenden Sie sich bitte an:

 

Bei Interesse bitte E-mail an: subroutine-sy@gmx.de

 

 

 

Retrigger-Konverter für MCV4 von Doepfer  (14.10.2018)

Ich nutze den MCV4-Konverter von Doepfer schon seit über einem Jahr, um meinen weiter unten beschriebenen Analog-Synthesizer über ein MIDI-Keyboard anzusteuern und bin eigentlich sehr zufrieden damit - bis auf die Tatsache, dass bei diesem Konverter die Retrigger-Funktion standardmäßig nicht aktiv ist und erst programmiert werden muss. Nun ist mir vor kurzem leider ein Missgeschick passiert: Der MCV4-Konverter verlor durch eine Unachtsamkeit meinerseits plötzlich seine Programmierung, so dass die Retrigger-Funktion deaktiviert war. Mein Synthesizer erlaubte nun plötzlich kein Legato-Spiel mehr, was sich dadurch äußerte, dass viele Töne beim schnellen Spiel einfach "verschluckt" werden.

 

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Prüfstand zum schnellen Austausch von Platinen zwecks Test und Abgleich (10.10.2018)

Ein praktisches Tool für Entwickler

Dass hier schon lange keine neuen Entwicklungen mehr gezeigt wurden, lag daran, dass ich vor lauter Löten so gut wie keine Zeit mehr zum Schreiben hatte: 40 Steckkontakte mit jeweils 4 bis 8 Anschlüssen sind schließlich kein Pappenstiel. Inzwischen ist die Arbeit beendet und kann präsentiert werden. Beim hier gezeigten Modell befinden sich die Platinen unterhalb und vor der Frontplatte. Damit sind sie so gut erreichbar, dass man auch während des Spiels auf dem Keyboard und während der Änderungen der Einstellungen ohne Verrenkungen Experimente und Messungen an den Schaltungen durchführen kann.

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Synthesizer-Schaltungen als Einzelmodule im Format 8 x 10 cm

Zusätzlich zur aus drei-einhalb Euro-Platinen bestehenden Kompaktversion habe ich jetzt für jedes Modul eine gesonderte Platine im Format 8 x 10 cm (einseitig bestückt, keine SMDs) entwickelt, die sich in Verbindung mit einer individuellen, kleinen Frontplatte auch zur Verwendung in einem frei kombinierbaren, modularen Synthesizer eignen. Das Bild links zeigt ein VCO- und ein (Moog-) Filtermodul. Die Anschlüsse zur Verkabelung sind in den gezeigten Modulen mit Bananenbuchsen ausgeführt. Natürlich ist auch jeder andere Buchsentyp möglich. Die Frontplatten (3 HE) wurden mit einem Tintenstrahldrucker auf Fotopapier gedruckt, auf die genormten Alu-Frontplatten geklebt und mit Klarsichtfolie überzogen.

 

 

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Wie macht man eigentlich "Hard-Sync" - und was ist das überhaupt ?  (10.11.2016)

Bei einem "richtigen" Synthesizer darf natürlich eine "Hard-Sync"-Einstellmöglichkeit nicht fehlen. Doch was ist das eigentlich - und wie wird's gemacht? Nach ein wenig Recherche im Internet und einigen Experimenten im Labor habe ich es herausgefunden - und es ist wirklich ganz einfach, wenn man dazu die an anderer Stelle dieses Blogs besprochene VCO-Schaltung verwendet. Wir benötigen dazu lediglich einen einzigen, zusätzlichen CMOS-Schalter des Typs CD 4066. 

Hier geht's zur Schaltung und den theoretischen Grundlagen:

 

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