Fehlerkurrekturen im Handbuch Nr. 2

 

1) LFO

LFO-Schaltbild auf S. 19:  Der Schleifer des Potis P5 (links unten) muss mit dem invertierenden Eingang (-) von IC4 verbunden werden. Der Verbindungspunkt der Widerstände R9 und R10 (jeweils 33k) muss mit dem nicht-invertierenden Eingang (+) von IC4 verbunden werden. Der Kondensator C2 bleibt weiterhin so wie bisher beschaltet. Das ein paar Seiten weiter abgebildete Layout ist dagegen richtig.


2) Expo-Wandler
Layout, Bild 25, S. 37: IC1 (links oben) muss um 180 Grad gedreht werden, da ansonsten die Versorgungsspannugen vertauscht sind.

 


In einer neuen Anleitung wird es demnächst folgende Neuigkeiten geben:

1) Verbessertes Dreiecksignal beim VCO dank automatischer Regelung,
2) Kostengünstiger Ersatz für den MIDI-Konverter MCV4 (mit Arduino),

3) Verbesserte Möglichkeit für den Glissando-Effekt (entweder auf Retrigger-Platine oder auf Expo-Konverter-Platine),
4) Automatische, verzögerte VCO-Frequenzmodulation mit Dreieck nach längerem Tastendruck (Frequenzvibrato),

5) Neues, übersichtlicheres Layout für den LFO,
6) LFO hat zusätzlichen Rechteck-Ausgang,
7) Regelung der Heizung der Exponentialwandler-Transistoren durch Thermostat,
8) Bauanleitung für Gehäuse nach Vorbild des Prophet 5 mit Möglichkeit zum Einschub eines Midi-Keyboards.

Das angekündigte Projekt "Schaltnetzteil" musste leider aufgrund bisher ungelöster Probleme bezüglich massiver, störender HF-Anteile auf den Versorgungsleitungen  vorübergehend "auf Eis" gelegt werden.

 

 Am neuen Handbuch (Version 3) wird im Moment gearbeitet.

 

Synthesizer Selbstbau: Mini-Moog Retro-Sound mit modernen ICs  (Review, 10.10.2017)

In den Kreisen der Freunde elektronischer Klänge erfreuen sich analoge Synthesizer, modular oder nach dem Vorbild des Mini-Moog, immer noch großer Beliebtheit. Die folgende Beschreibung beweist, dass man zum Selbstbau solch eines Synthesizers weder exotische Komponenten noch eine dicke Brieftasche braucht. Ein musikalisches Gehör, viel Erfahrung im Bau elektronischer Schaltun-gen und ein wenig Fingerspitzengefühl sollte man aller-dings schon mitbringen, wenn man das im Bild links gezeigte Gerät nachbauen möchte.

 

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Zeitschrift MAKE des Heise-Verlags, die das hier gezeigte Gerät in ihrer Oktober-Ausgabe 2017 ausführlich beschrieben hat:

 

https://cms.e.jimdo.com/app/s4572a69308092297/pa8baacc44d06afbc/?cmsEdit=1

 

Zu den detaillierten Erläuterungen der einzelnen Module 

 

 

 

 

Empfohlene Modulkombinationen zum Selbstbau eines Kompaktgerätes

 

Variante 1 (Bild oben)

 

Bei beiden Varianten bleibt der linke Teil, also der Teil, der für die Tonerzeugung zuständig ist, gleich:

 

Externe Einheiten:
MIDI-Keyboard mit ggf. MCV4-Unit (Doepfer)

 

Linker Teil: Klangerzeugung
Netzteil (1) , Retrigger (2) , LFO (3) , Expo-Konverter  (4),  Dual VCO (5)

 

Rechter Teil: Klangformung

 

Kombinierte VCA-VCF-Platine (10)

 

 

Variante 2 (Bild unten)

 

Linker Teil wie Variante 1, Rechter Teil (Klangformung):

 

2 x ADSR (Hüllkurvengenerator, 6)

 

VCA, Noise, Mischer-Platine (7)

 

VCF-Plaine (8 bzw. 9)

 

Bei der Wahl des VCF mit spannungsgesteuerter Filter-Güte ist noch ein dritter Hüllkurvengenerator erforderlich.

 

 

 

 

Bei Fragen zu den beschriebenen Modulen wenden Sie sich bitte an:  subroutine-sy@gmx.de

 

 

 

Synthesizer-Schaltungen als Einzelmodule im Format 8 x 10 cm

Zusätzlich zur aus drei-einhalb Euro-Platinen bestehenden Kompaktversion habe ich für einige Module eine gesonderte Platine im Format 8 x 10 cm (einseitig bestückt, keine SMDs) entwickelt, die sich in Verbindung mit einer individuellen, kleinen Frontplatte auch zur Verwendung in einem frei kombinierbaren, modularen Synthesizer eignen. Das Bild links zeigt ein VCO- und ein (Moog-) Filtermodul. Die Anschlüsse zur Verkabelung sind in den gezeigten Modulen mit Bananenbuchsen ausgeführt. Natürlich ist auch jeder andere Buchsentyp möglich. Die Frontplatten (3 HE) wurden mit einem Tintenstrahldrucker auf Fotopapier gedruckt, auf die genormten Alu-Frontplatten geklebt und mit Klarsichtfolie überzogen.

 

 

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Wie macht man eigentlich "Hard-Sync" - und was ist das überhaupt ?  (10.11.2016)

Bei einem "richtigen" Synthesizer darf natürlich eine "Hard-Sync"-Einstellmöglichkeit nicht fehlen. Doch was ist das eigentlich - und wie wird's gemacht? Nach ein wenig Recherche im Internet und einigen Experimenten im Labor habe ich es herausgefunden - und es ist wirklich ganz einfach, wenn man dazu die an anderer Stelle dieses Blogs besprochene VCO-Schaltung verwendet. Wir benötigen dazu lediglich einen einzigen, zusätzlichen CMOS-Schalter des Typs CD 4066. 

Hier geht's zur Schaltung und den theoretischen Grundlagen:

 

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